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EINE-WELT-AG
Mittwoch, den 17. November 2010 um 14:30 Uhr

ressanoDie EINE-WELT-AG der KGS Leeste hat als Gast der Hobby-Künstler-Ausstellung in Leeste erfolgreich Selbstgebasteltes und - gebackenes verkauft. Am Elternsprechtag bot die AG darüber hinaus Kaffee und Kuchen für die wartenden Eltern an.

Mit den Einnahmen werden Patenschaften für Internatskinder in Ressano Garcia (Mosambik) finanziert.

Karin Reske für die EINE-WELT-AG

 
Rede von Frau Bechmann-Hinsch
Mittwoch, den 20. Oktober 2010 um 09:59 Uhr
Abschied von der KGS Leeste

Liebe Kolleginnen und Kollegen der KGS Leeste und des Nordverbunds, lieber Kollege Tack – das darf ich doch wohl sagen –

und …..liebe Mit-Pensionäre!

Liebe Mitglieder der Elternvertretung und des Fördervereins, liebe Schülerinnen und Schüler der Schülervertretung!

Da meine Aussprache teilweise noch eingeschränkt ist, habe ich die recht kurze Rede auch auf Papier fixiert, Sie können also mitlesen.

Mein Abschiedsgruss ist aufgrund meiner besonderen Situation kurz. Ich bin von heute auf morgen aus der Schularbeit herausgerissen worden, musste mich einer Operation unterziehen und mich dann monatelang und mit den Folgen auseinandersetzen. Dabei fand ich mich in der Rolle der Lernenden wieder, eine Rolle, in der sonst unsere Schülerinnen und Schüler sind. Gleichzeitig hatte ich aber bei allen Schwierigkeiten die pädagogischen Vorstellungen und Werte im Kopf, für die ich mich an der KGS Leeste immer eingesetzt hatte. Es konnte also nicht ausbleiben, dass ich bei meinem Genesungsprozess Vergleiche zog, deren wichtigste Bilanz ich hier kurz zusammenfassen will.

  1. Wert des individuellen Lernfortschritts

Nicht mal ein Jahr nach der schweren Operation war ich Pensionärin, genaues Datum der Urkunde ist der 25. August diesen Jahres. Was ist daran schwer zu verstehen?

Mein individueller Lernfortschritt in dem einen Jahr war unheimlich gut, z.T. sogar sehr gut, ich übertreibe nicht, alle Ärzte stimmen darin überein, aber die Behörde kann und will das nicht berücksichtigen. Nach den Kriterien des Amtsarztes dagegen bin ich zum jetzigen Zeitpunkt für den Lehrerberuf nicht mehr geeignet. Überlegungen, dass ich bisher fast 40 Jahre immer sehr viel Einsatz gezeigt habe und in Zukunft schrittweise zunächst planerisch wieder tätig werden könnte, konnte ich gar nicht ausführen. Das Aus war nach meinem Eindruck schon beschlossene Sache.

  1. Lob und positive Rückmeldung können fast Wunder bewirken

Ich musste eine Situation bewältigen, in der all das, was ich bisher gemacht habe, von einem Tag auf den andern plötzlich an Bedeutung verlor. Ich musste mich plötzlich auf ganz neue Weise mit meinen körperlichen und gefühlsmäßigen Reaktionen auseinandersetzen und mich mit ganz grundlegenden Lernprozessen z.B. denen des Schreibens oder des Gehens herumschlagen. Und da habe ich wieder erfahren können, wie wichtig positive Einstellung und realistisches Lob der „Lehrerenden“ meine Lernprozesse ermöglicht später auch beflügelt haben. Ich konnte daran glauben, dass ich das Schreiben, Laufen, Sprechen oder Lesen wieder schaffen würde und so es ist dann auch geschehen. Da habe ich an all die Schülerinnen und Schüler gedacht, die ich im Laufe meiner fast 40 jährigen Tätigkeit unterrichtet habe. Ich habe mich wohl immer bemüht, viel Lob zu geben und unterstützend zu sein. Aber manchmal - das gebe ich zu – habe ich nachgelassen und gedacht: „Na, das hat doch wenig Sinn, da hat meine Bemühung keinen Zweck.……“. Dass eine solche Haltung seitens der Lehrenden oder Unterrichtenden gefährlich und falsch sein und auch zu herben Rückschlägen führen kann, habe ich an einigen Beispielen selbst erlebt. Das ist mir noch gut in Erinnerung. Intensive Zuwendung und Unterstützung sind ein unverzichtbarer Teil des Lernprozesses, den wir gemeinsam in Leeste immer verfolgt haben und in dem wir nach meinen Vorstellungen auch nicht nachlassen dürfen.

  1. Lernen in der Gruppe - Kooperative Prozesse

Später in meinem Heilungsprozess in der Reha bin ich fast jeden Tag in Gruppen gewesen, wo sogar kürzer als in einer Schul- oder Doppelstunde gemeinsam „gelernt“ wurde. Und es war interessant zu beobachten, wie sich nach kurzer Zeit Verständnis und Unterstützung entwickelten. Die Handicaps waren unterschiedlich, aber gemeinsam war allen das Ziel, sich zu verbessern. Ich selber habe bei anderen einiges „abgucken“ können, umgekehrt konnte ich Tipps geben über das, was ich schon konnte oder mir angeeignet hatte. Sicher, das sind nur Teilaspekte der Gruppenarbeit, aber sie haben mich darin bestärkt, dass es richtig war, an dieser Schule kooperative Strukturen einzuführen, sei es auf der Ebene des Unterrichts, sei es auf der Ebene der Fachkonferenzen und in der Schulentwicklung. Ich wünsche mir, dass diese Prozesse, die ich wesentlich mit angestoßen habe, weiterlaufen und erfolgreich weiter entwickelt werden können. Darüber hinaus ist diese Kooperation im Nordverbund weiter entwickelt worden und ich wünsche mir auch, dass besonders die gemeinsame Fortbildung, die ich mit gefördert und betrieben habe, mit meinem Weggang nicht aufhört.

  1. Wer hilft mir? - Strukturierung des Lern-Materials

Ich habe früher im Biologie-Unterricht nicht vernünftig aufgepasst, ich fand das alles langweilig. Das muss ich zugeben. Das hat sich nun bitter gerächt. Mir fehlen Grundkenntnisse, um meine Krankheit besser zu verstehen. Und da wird es ungeheuer schwierig. Es ist mir als Laie fast unmöglich, die ärztlichen Berichte mit ihren ausschließlichen lateinischen Fachausdrücken, unterschiedliche Informationen aus dem Internet, aus Büchern und aus Gesprächen mit den Experten zusammenzubringen und es bilden sich im günstigsten Fall nur Verständnisinseln.

Dabei kommen mir Bilder von Schülerinnen und Schülern aus meinem Unterricht in Geschichte in den Sinn, die mich manchmal sehr verständnislos anschauten. Denen muss es nicht besser gegangen sein als mir jetzt. Offensichtlich habe ihre Verständnisinseln nicht getroffen. Was sind die Folgerungen daraus? Die Strukturierung des „Lernstoffs“ ist ungeheuer wichtig, ich kann als Lehrerin oder Lehrer Verständnis aufbauen oder auch verunsichern. Ich muss also genau bei einzelnen Schülern schauen, wo ihr Ansatz, ihr Vorwissen ist und muss dann für sie geeignete Strukturen anbieten. Das ist nicht immer einfach, besonders wenn die Klassen zu groß werden. Da kann man dann nur die Hilfe der Mitschüler mit einbeziehen, die oft sogar besser als Lehrer sehen können, wo das Verständnisproblem liegt.

Ich hoffe, dass jemand auch mir diese Unterstützung geben kann.

  1. Kommunikation

Im Krankenhausund in der Reha war ich an der untersten Stelle der Kommunikationsempfänger und erinnere mich noch, wie oft ich wütend darüber war, dass vieles für mich Wichtige mir unzureichend oder gar nicht erklärt oder zu spät mitgeteilt wurde, es wurde einfach mit mir gemacht. In der Schule sollte eine solche Missachtung nicht stattfinden. Unsere Bemühungen waren und sind darauf gerichtet, Informationen möglichst breit zu streuen und über das, was gemacht wird, in entsprechendem Rahmen zu informieren. Dass es Fehlinformationen gibt, die sich oft aus ungünstigen Situationen heraus ergeben, ist nicht immer vermeidbar, und dass man immer wieder überprüfen muss, ob die gewählten Wege der Vermittlung effektiv sind, ist unverzichtbar.

Ich selbst habe in meinem Verständnis als Didaktische Leiterin der persönlichen Kommunikation einen großen Platz eingeräumt. Ich habe viel Zeit investiert, um die persönliche Ansprache immer mit anderen Formen der Kommunikation zu verbinden. Das war anstrengend aber lohnend und ich empfehle meinem Nachfolger/meiner Nachfolger/in ähnlichen Wert darauf zu legen.

  1. Die KGS Leeste ist eine besondere Schule

Dank möchte sagen an alle, mit denen ich in Leeste zu tun hatte!

Ich habe im Verlauf meines langen Berufslebens sehr unterschiedliche Schulen kennen gelernt, ich war, wenn man die Ausbildung mitzählt, an sechs verschiedenen Schulen und habe ganz auseinandergehende Erfahrungen gemacht.

Die Zeit in Leeste war die beste und auch die angenehmste Zeit. Das liegt einmal an dem guten Schulklima, das trotz der alltäglichen Querelen auch heute immer noch lebendig ist, die Bereitschaft der verschiedenen Gruppen aufeinander zuzugehen und sich für die Schule in den unterschiedlichsten Belangen einzusetzen, Konflikte anzusprechen, auch wenn da noch ein größeres Potential an Verbesserungen möglich ist. Mich hat immer erstaunt - und tut es heute noch - dass sich in einem so großen Kollegium so wenig Aufspaltung findet. Im Krisenfall werden Differenzen beiseitegelegt, um gemeinsam etwas zu erreichen.

Ich gehe daher mit großem Bedauern und weiß auch gar nicht, ob ich den heutigen Abschied - ohne eine Träne zu vergießen - überstehen kann.

Ich möchte mich für die gute Zusammenarbeit bedanken:

- bei meinem Schulleitungsteam, das mehr als vorbildhaft und meistens auch effektiv zusammen gearbeitet und mir als überwiegend einziger Frau im Team so gut wie immer Zuvorkommenheit gezeigt hat; ich schließe hier Dirk Tack mit ein, der für mich hauptsächlich in der Rolle des Schulleiters in Erinnerung bleiben wird.

- beim didaktischen Ausschuss, dessen geduldige und intensive Mitarbeit viele Entwicklungen überhaupt möglich gemacht hat. Ich weiß, dass ich manchmal viel verlangt habe und sehr schnell sein wollte. Sie haben mich immer dann, wenn es nötig war, gebremst, so dass wir dann gemeinsam in einem guten Tempo die Dinge vorangebracht haben.

- bei dem Leester Kollegium, das ich sehr vermissen werde. Abgesehen von der pädagogischen und fachlichen Zusammenarbeit haben mich die vielen verschiedensten Kontakte und Gespräche häufig motiviert, ich habe auch persönlich viel davon profitiert und werde das hoffentlich auch in Zukunft noch tun.

- bei den Kolleginnen, Kollegen und Schulleitungen des Nordverbundes, mit denen mich eine lange Zeit schon gemeinsame Treffen und Arbeitstermine verbinden. Besonderer Dank geht an meine Mitkollegen der Didaktischen Leiterinnen und Leiter. Wir haben in besonderer Weise die gemeinsame Fortbildung der Kollegien vorantreiben können.

- bei den Eltern, mit denen ich als Einzelpersonen oder in den verschiedenen Gremien überwiegend nur positive Erfahrungen gemacht habe und mich gefreut habe, wie viel Bereitschaft es gab und gibt, aktiv an allen Themen mitzuarbeiten.

- bei den Schülerinnen und Schülern, die ich natürlich besonders vermissen werde, da ich keinen Unterricht mehr geben kann und mich nicht mir mehr mit der SV treffen kann. Ich werde mich zunächst weiter selbst „unterrichten“, aber vielleicht kann ich in naher Zukunft in kleinem Rahmen AGs oder Fördermaßnahmen übernehmen.

- bei dem Sekretariat und dem Schulassistenten, mit denen eine intensive Zusammenarbeit immer gegeben war, und die mir besonders in vielen Notsituationen beigesprungen sind.

- bei den Hausmeistern und dem Reinigungspersonal, ohne deren oft nicht immer sichtbare Arbeit die KGS gar nicht laufen könnte.

Ich habe den Dank auch mitgebracht. Wie Sie unschwer erkennen können, sind da die Farben der KGS Leeste. Der Dank sieht zunächst etwas klein aus. Aber das täuscht. Wenn Sie den mit der Hand gemachten Entstehungsprozess dieser kleinen Süßigkeiten miterlebt hätten, so hätten Sie sehen können, dass das Ausgangsmaterial eine riesige weiße Rolle mit einer roten Hülle war, etwa 30 cm dick. Innen drinnen ist ein schwarzer Schriftzug, TAK (ohne c), das ist Dänisch und bedeutet natürlich DANKE. – Ja und so ist das mit meinem Dank. Er ist klein, aber er hat es in sich und ist symbolisch groß. Er ist dafür gedacht, dass Sie sich in schwierigen Situationen oder auch wenn Sie müde und abgespannt sind, mit neuen Energien versorgen können und gute Ideen bekommen für die Sie belastenden Probleme. In diesem Sinne sage ich „Auf Wiedersehen“ und hoffe auch, dass ich ab und zu hier wieder auftauchen und etwas Zeit verbringen kann.

AUF WIEDERSEHEN!

Martina Bechmann-Hinsch

Leeste den 24. September 2010

 
Verabschiedung von Frau Bechmann-Hinsch
Mittwoch, den 06. Oktober 2010 um 16:35 Uhr
verabschiedungVor den Ferien wurde Frau Bechmann-Hinsch verabschiedet. Sie war an der KGS Leeste als didaktische Leiterin tätig.






Ihre Rede kann hier nachgelesen werden
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Umwelttag 2010
Mittwoch, den 06. Oktober 2010 um 15:34 Uhr
Das Gold der Bienen
Am 1.10.09 hatten wir- die Klasse G6a – unseren Umwelttag an der KGS Leeste.

An einer Station hat uns Manfred von Weyhe etwas Spannendes über Bienen erzählt. Er ist seit 30 Jahren Hobbyimker und besitzt 20 Bienenvölker.

 

umwelttag2Früher bestanden Bienenkörbe aus Stroh. Um sie fester zu machen hat man „Kuhkacke“ darauf geschmiert. Heute haben die Imker Kästen aus Styropor, sie haben mehrere Etagen, je nachdem wie groß das Bienenvolk ist. In den Etagen sind Schubfächer, sogenannte Magazine. Heute machen die Imker die Waben selbst. In vier Etagen können z.B. bis zu 70000 Bienen leben. Die Bienen legen den Honig und auch ihre Brut in die Waben. Ein Bienenvolk besteht aus einer Königin, Drohnen und Arbeitsbienen. Die Bienenkönigin legt 1500-2000 Eier am Tag! Die Arbeit der Biene hängt vom Alter ab. In den ersten Tagen ist sie Putzbiene. In den späteren Tagen sammelt die Biene erst Honig. Es gibt sogar Sommer- und Winterbienen. Die Winterbiene lebt jedoch länger.

Doch es gibt auch eine gefährliche Bienenart in Amerika. Dort gibt es eine „Killerbiene“. Sie sticht im Schwarm und ist sehr aggressiv. Die Killerbiene wurde gezüchtet und ist einem Labor entflohen.

Sobald die Biene einen Menschen sticht, reißt der Hinterleib raus, denn der Stachel hat einen Widerhaken.

umwelttag1

Wir durften sogar den Honig probieren. Allerdings kommt der Imker nur an den Honig, wenn er den „Smoker“ einsetzt. Damit produziert er Rauch. Die Bienen denken, dass es brennt und fliegen weg. Nach einiger Zeit kommen sie aber wieder.

Bienen lebten früher in der freien Natur, erzählte uns Manfred von Weyhe. Sie bauten sich dort einen Bienenstock, wenn das Wetter, die Unterkunft und die Nahrung ausreichte.

Es gibt eine schlimme, tödliche Krankheit der Bienen: die Waroamilbe. Sie saugt das Blut aus den Bienen heraus und verkrüppelt sie. Gegen diese Laus spritzt der Imker Ameisensäure.

Wespen sind Verwandte der Bienen. Sie haben eine Warnfarbe: gelb-schwarz! Das zeigt, dass Wespen aggressiver sind als Bienen und häufiger stechen. Wenn sie stechen, passiert ihnen im Gegensatz zur Biene nichts.

 

Jannik, Katrin, Carolin (G6a)

 

Kräuterstation

 Wir hatten in der Abteilung Kräuter 4 Stationen. In den Stationen wurde nicht viel erzählt, so dass man beim Ausprobieren noch viel lernen konnte.

In der ersten Station mussten wir an 8 verschiedenen Kräutern reiben, riechen, den Geruch beschreiben und die Namen der Kräuter ermitteln und zuordnen.

Bei Station 2 haben wir ein Geruchsmemory gespielt, das folgendermaßen ging:

Es standen mehrere Kräuterdosen auf dem Tisch, an denen wir riechen sollten. Zwei Dosen rochen nach den gleichen Kräutern. Wir mussten die gleich riechenden Kräuter herausfinden und zusammen auf den Tisch stellen. Wer am meisten Kräuterdosen erriechen konnte, hatte gewonnen.

Nun war Station 3 dran, dort haben wir verschiedene Kräuter zusammengemixt. Wir konnten uns Kräuter aussuchen, die wir dann in den Mörser gefüllt haben. Mit dem Stampfer haben wir die Kräuter zerkleinert und so entstand eine eigene Kräutermischung mit einem entsprechenden Geruch. Diese Mischung konnten wir dann am Ende mit nach Hause nehmen.

In Station 4 mussten wir Kräuter mit verbundenen Augen durch Probieren erraten. Einem Freiwilligen von uns wurden die Augen verbunden und z.B. mit Brahmi (die Gedächtnisstütze) oder mit Jiaogulan (Kraut der Unsterblichkeit ) gefüttert. Diese Kräuter musste er erraten. Dann gab es noch einen Tisch, auf dem eine Schüssel mit Kräuterquark gefüllt stand, in der fünf verschiedene Kräuterarten enthalten waren. Den Quark duften wir als Dipp mit Chips essen. Der Dipp war lecker.

Wir fanden die Abteilung „Kräuter“ total super, weil wir alles selber ausprobieren konnten.

Maria D., Darleen H. und Till A. (G6a)

 

Unser Schulgarten

 umwelttag3In unserer Schule gab es einen Umwelttag für die sechsten Klassen. In jeder Stunde war ein anderes Thema an der Reihe. In der ersten Stunde ging es um Müll bei Frau Spiegel. Die Themen der zweiten Stunde waren das Leben der Bienen im Schulgarten sowie der dort angelegte Teich. Über diese beiden Themen berichten wir jetzt:

Alle mussten sich auf eine Bank setzen, damit wir besser zuhören konnten.

In jeder Ecke des Schulgartens lagen Holzhaufen und Herr Jung erklärte uns, dass diese Holzhaufen Unterschlupf für kleine Tiere sind. Es gab auch eine große Lehmwand neben dem Gewächshaus, die gehört den Mauerbienen. Herr Jung erzählte, dass die Bienen ein Loch in den Lehm bohren und ihre Eier dort hinein ablegen. Dann schließen die Bienen ihre Löcher mit einer Schicht Wachs wieder zu. Wenn die kleinen Bienen dann nach einiger Zeit schlüpfen, brechen sie die Schicht wieder auf und fliegen in die weite Welt.

Ein Bienenstich tut weh, der Hinterleib der Biene bleibt in der Haut stecken, der Stachel reißt ab. Die meisten Bienen sterben daran.

Über unseren Schulteich erfuhren wir, dass es hier verschiedene Arten von Fischen gibt. Das Wasser des Teiches war ganz trübe und fast schwarz, dadurch konnten wir leider keine Fische sehen. Mitten im Teich wächst Schilf, dort konnten wir eine große grüne Kröte entdecken. Friderieke fragte Herrn Jung, ob sie die mal küssen sollte….Er meinte, sie könnte es ja versuchen. (Wir glauben aber nicht, dass in unserem Schulteich ein verzauberter Prinz lebt.)

Der Teich bietet Lebensraum für viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Leider ist der Teich in Not, denn es fallen im Herbst viele Blätter hinein. Das gefährdet auch einige Lebewesen. Kleine Bakterien zersetzen nämlich die Blätter, so werden sie zu Nährstoffen für Pflanzen. Die Bakterien brauchen für diesen Vorgang Sauerstoff, wenn dann der Sauerstoff im Wasser knapper wird, kippt der Teich. Das bedeutet, das Wasser wird faulig.

Herr Jung hätte bestimmt noch mehr erzählt, aber die Stunde ging schnell um. Wir verabschiedeten uns. Ab in die Pause!

Gillian Warnken (G6a)

 

Unser Trinkwasser

umwelttag4Am Donnerstag, dem 1. Oktober 2009 hatte die Klasse G6a ein Umweltprojekt mit dem Thema „Das Trinkwasser“.

Eine Lehrerin namens Frau Grundey erklärte uns, dass der Mensch ungefähr zu 70 % aus Wasser besteht.

Sehr spannend fanden wir es, als sie uns erklärte, dass der Mensch ungefähr130 Liter Wasser am Tag verbraucht und man am Tag mindestens 2-3 Liter Wasser trinken muss.

Frau Grundey informierte uns auch darüber, dass das meiste Wasser durch unsere Körperpflege verbraucht wird.

Interessant war auch noch, dass die Menschen aus der früheren Zeit viel mehr Wasser verbraucht haben als wir heute.

Wir fragten sie, wo unser Trinkwasser überhaupt herkommt. Daraufhin erklärte sie uns, dass unser Trinkwasser aus Tiefbrunnen kommt. Von dort wird es in die Wasserwerke geleitet und mehrmals gereinigt und gefördert. Vom Wasserwerk aus wird es dann über unterirdische Leitungen zu uns nach Hause geleitet.

Am Ende der Stunde berichtete sie uns über die Wasserkraftwerke. Hier wird die mechanische Energie des Wassers in Strom umgewandelt. Damit wird die Wasserkraft in Form von Strom für den Menschen nutzbar gemacht.

Maria S., Timon R., Denise S. (G6a)

 

 


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