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KGS Leeste gewinnt erneut Auszeichnung als Umweltschule Informationen
Mittwoch, den 05. Oktober 2011 um 16:49 Uhr

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10 Jahre Umweltschule/Agenda 21 Schule

Das niedersächsische Projekt „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21 – Schule“ ist Teil des „Eco-schools“-Netzwerkes, an dem sich über 30000 Schulen aus inzwischen 50 Staaten beteiligen – in Deutschland über 600 Schulen aus 11 Bundesländern. Im Rahmen dieses Projektes haben sich die Schulen durch engagierte Umweltbildung und entsprechende Projekte zu qualifizieren. Überzeugt das Resultat eine Jury, gewinnt die Schule die oben genannte Auszeichnung.

Seit 2001 nimmt die KGS Leeste an diesem Netzwerk teil. Für den jeweils zweijährigen Projektzeitraum erhalten wir die Auszeichnung nun zum fünften Mal in Folge. Grund genug für einen kleinen Rückblick: Im Laufe der Zeit sind durch tatkräftigen Einsatz vieler Schülerinnen und Schüler ökologische „Inseln“ auf dem Schulgelände entstanden wie Schulteich, Trockenmauer, Pergola, Lehmflechtwand und Nistkästen, die vielen Tieren Unterschlupf und Lebensraum bieten. Der Schulgarten erhielt einen Barfußpfad und ein Bienenschaukasten wurde installiert. Zeitweise hat ein örtlicher Imker Bienenstöcke aufgestellt und die eine oder andere Schülergruppe konnte Honig schleudern.

Bewährte Tradition, um schon den jüngeren Schülerinnen und Schülern das Thema Umwelt im Wortsinne „anschaulich“ und „begreifbar“ zu machen, ist der jährliche „Umwelttag“ im 6. Jahrgang. Mit großer Routine, mit Engagement und auch Humor zeigen Förster, Imker, Jäger, Lehrkräfte und ältere Schülerinnen und Schüler den jüngeren auf ihrer Umweltrallye, was die Natur in Wald und Feld und Schule so zu „bieten“ hat. Das Echo bei allen Beteiligten, die Lernerfolge und nicht zuletzt der Spaß, den alle dabei hatten, verpflichtet.

certificateEine Klasse des 8. Jahrgangs führt jedes Jahr vor den Osterferien eine Waldwoche im Syker Forst durch, um Arbeiten im Ökosystem Wald unter Anleitung des Revierförsters und seinen Forstwirten kennen zu lernen - Erfahrungen, die kein Lehrbuch vermitteln kann. Ziele verschiedener Klassen oder Kurse sind auch immer wieder Biotope in der Gemeinde, die erkundet und untersucht werden, denn wertschätzen und schützen kann man nur das, was man auch kennt.

Neben diesen Schwerpunkten waren weitere Projektbeiträge unter anderem die „Aidstage“ der Schule. Hierzu machte der Missio-Aids-Truck bei uns Station und vermittelte den Schülerinnen und Schülern, was es bedeutet, in Europa oder aber in Afrika an Aids zu erkranken.

Ganz wichtig für die Bewerbung um den Titel „Umweltschule“ und die internationale Auszeichnung ist die Eine-Welt-Arbeit der Schule, das Mosambik-Projekt. Durch die Benefizläufe der Schülerinnen und Schüler konnten im Laufe der Zeit zwölf Schulbauten mitfinanziert und damit über 20000 Schülern Unterricht ermöglicht werden in einem der ärmsten Länder Afrikas.

Hildegard Siemon

 
Umweltschule KGS Leeste
Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 21:03 Uhr

umweltschule

 Seit 2001 beteiligt sich unsere Schule an dem Projekt „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21- Schule“. In diesem Zeitraum haben wir für unsere Aktionen vier Mal die im Titel genannte Auszeichnung erhalten.

Was genau steckt dahinter?

In einem Zeitraum von zwei Jahren müssen wir selbst gewählte Ziele aus dem ökologischen oder sozialen Bereich umsetzen, die sich an nachhaltiger Entwicklung orientieren.

So sind im Laufe der Zeit durch tatkräftigen Einsatz vieler Schülerinnen und Schüler ökologische „Inseln“ auf dem Schulgelände entstanden wie Schulteich, Trockenmauer, Lehmflechtwand und Nistkästen, die vielen Tieren Unterschlupf und Lebensraum bieten. Wichtige Baumarten auf dem Gelände wurden kartiert und nummeriert. Jedes Schuljahr findet als Projektbeitrag für den 6. Jahrgang ein „Umwelttag“ statt, der unter anderem die oben genannten Stationen nun als „Lerninseln“ nutzt. Außerdem führt jedes Jahr eine Klasse des 8. Jahrgangs in der letzten Woche vor den Osterferien die Waldwoche durch. Hier wird 5 Tage lang zusammen mit dem Revierförster und seinen Forstwirten im Syker Wald gearbeitet. Weitere Projektbeiträge waren Ausstellungen über Untersuchungen an Biotopen der Gemeinde und der „Aidstag“. Wichtig ist auch unser Umgang mit dem Müll und der Energie. Und da gibt es noch immer viel zu tun: Ob der Spickzettel oder die Brötchentüte zu Recyclingpapier wird, ob im Klassenzimmer nur kurz gelüftet wird, bevor im Winter die Wärme nach draußen verschwindet, das entscheidest du. Wir alle können unseren Beitrag dazu leisten, damit sich jeder in der „Schulumwelt“ wohl fühlt. Vielleicht können wir uns auch im nächsten Projektzeitraum wieder „Umweltschule“ nennen.

Der Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ sollten wir uns auch im täglichen Schulleben verpflichtet fühlen. Deshalb hier einige Umwelttipps:

  • - Müll gehört in die dafür vorgesehenen Abfallbehälter
    (natürlich sauber getrennt, z.B. Papier in die Papiersäcke)

  • - Licht ausschalten, wenn der Raum verlassen wird

  • - in der Heizperiode nur Stoßlüften und nicht Dauerheizen der Atmosphäre

  • - eine Brotdose kann immer wieder verwendet werden und es wird so Verpackungsmaterial, z.B. Alufolie, vermieden

  • - umweltfreundliche Schulmaterialien, z.B. Papphefter, verwenden

  • - unnötige Papierverschwendung vermeiden

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Informationen zum Umwelttag 2010